• Versand nur 3,90 € - Versandkostenfrei ab 39 € Bestellwert (in DE)
  • Schneller Versand mit DHL oder DPD wählbar
  • Mehr als 3.000 Artikel
96% der Bestellungen werden von uns innerhalb von 24 Stunden verschickt!
(Werktags nach Zahlungseingang)

 

Dogs in the City von Katharina von der Leyen

Dogs in the City von Katharina von der Leyen
Dogs in the City - das ist der ganz normale Wahnsinn mit vier Hunden in der Stadt: Ida, das Starlet, Harry, der Schüchterne, Theo, der Mops und Luise, die formvollendete Dame. Und dann ist da noch Katharina von der Leyen, die Lifestyle-Journalistin und DOGS-Kolumnistin, die den turbulenten Alltag mit einem guten Schuß Selbstironie in ein absolut lesenswertes Buch gebracht hat. Höchster Lesegenuß!
16,95 € *

inkl. 7 % MwSt. zzgl. Versandkosten

product:

  • 20-09020
    Ladys, wenn Ihr den Titel lest, dann fällt Euch natürlich sofort „Sex and the city“... mehr
    Produktinformationen "Dogs in the City von Katharina von der Leyen"
    Ladys, wenn Ihr den Titel lest, dann fällt Euch natürlich sofort „Sex and the city“ ein. Obwohl Hunde da keine große Rolle spielen, gibt es doch einige Parallelen zu „Dogs in the city“: Die Hauptdarstellerin lebt in der Großstadt und umgibt sich – neben ihrem eigenen imposanten Hunderudel auch noch mit einer kleinen Horde interessanter Männer ...

    Katharina von der Leyen ist Life-Style-Journalistin. Neben ihren vielen Hundebüchern schrieb sie Liebesgeschichten von Frauen und Männer sowie Artikel für die Vogue, Vanity Fair, Architectural Digest, die Bunte und Amica. Die Dame ist zudem Kosmopolitin, lebte in München, Sydney, New York, Hamburg und Berlin.

    Wer also den alltäglichen Wahnsinn mag, hereinschnuppern will mit verrückten Vierbeinern in den Hauch der großen, weiten Welt  und gern den Kosmos von Frauen und Männern in der Großstadt erkundet, der sollte diese Buch lesen. Wer das nicht will, der sollte es auch lesen - und nachher sagen: Mensch, das war ja mal klasse..

    Kleine Kostprobe gefällig?
    Hunde machen das Leben wirklich angenehm. Man beginnt den Tag mit Enthusiasten: Schon wieder ein neuer Tag! Ist das nicht großartig? fragen sie bei meinem Anblick begeistert jeden Morgen. Ich kenne sonst niemanden, der diese Einstellung Tag für Tag durchhalten kann. …
    Ein Hund wird sich nicht damit herausreden, dass er gerade keine Zeit hat. Dazu lebt er rund um die Uhr auf zwei Ebenen gleichzeitig, in der menschlichen und in der Hundewelt.“

    Und fangen wir doch gleich mal mit dieser speziellen Hundewelt an: Da wäre zuerst der Mops Theo, der alte Herr, der nicht mehr gern spazieren geht. Dann gibt es da noch zwei Pudel-Mädels: Ida - eine Art Starlet mit Hang zum Vulgären, während Luise eine formvollendeten Dame gleicht, wäre da nicht ihr Hang zum Mobbing. Der vierte im Bunde ist Windspielhund Harry, der Schüchterne, der aber als Model vor der Kamera voll aufdreht.

    Obwohl alle vier lieber Cheeseburger und Schokokuchen fressen wollen, gibt es für sie stattdessen extra aus England importiertes kräuterhaltiges Futter aus richtigherum schwimmenden Lachsen. Danach kommt Frischfleisch mit püriertem Gemüse in die edlen Näpfe – unpüriert kann der Hundedarm Gemüse nicht aufschlüsseln. Besonders das Verdauungssytem von Luise nötigt ihre Herrin dazu, diese große Sorgfalt bei der Nahrungszufuhr walten zu lassen. Doch Luise hat nicht nur einen empfindlichen Magen, sondern auch eine magnetische Wirkung auf Männer. Erst fühlen sie sich zu ihr hingezogen und dann zu Frauchen.

    Womit wir bei der Männerhorde gelandet wären: Da sind Jan und Sven sowie Polizisten und Redakteure. Doch wer mehr über sie wissen möchte und wie sie mit Hundchen und Frauchen verkehren, der sollte sich zu den Dogs in die City aufmachen.

    PS: Besonders ist die Fotostrecke in der Mitte des Buches. Sie macht die Geschichte von Hunden und Männern in der Großstadt so persönlich -so sehen sie also aus, unsere Helden aus Dogs in the City!

    ... und irgendwie weiss man beim Lesen nie so genau, was ist denn nun eigentlich Fiktion. Und wo erzählt die urbane Hundefanatikerin Katharina aus ihrem wirklichen Leben. Sehr gekonnt!


    Fazit: „Dogs in the City“ ist das perfekte Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenk für alle Hunde-Ladys, egal ob sie in der City oder in Posemuckl wohnen!

    Katharina von der Leyen „Dogs in the City“ 2 CD 133 Minuten mit Tracks
    ISBN 9783869090207


    Leseprobe:

    Ich habe einen Hundetick. Das ist unbestritten. Manche Leute
    haben einen Schuh- oder Handtaschenfimmel, ich habe einen
    Hundefimmel. Was bedeutend aufwändiger ist, aber auch lustiger.
    Schuhe bringen einen eher nicht zum Lachen (und wenn
    doch, ist das kein gutes Zeichen), aber dafür manchmal zum
    Weinen. Handtaschen sind in der Anschaffung fast genauso
    teuer wie Hunde und riechen auch besser, wenn sie nass sind,
    aber dafür springen sie nicht durch Reifen und holen mir kein
    Taschentuch, wenn ich niese.

    Natürlich sind meine Eltern schuld. Die haben in meiner
    Prägephase eindeutig Fehler gemacht. Schon als Kind konnte
    man mich am besten beschäftigen, wenn man mich einfach in
    irgendeinen Stall, einen Käfi g oder vor ein Aquarium setzte.
    Von Tigern bis hin zu Hakenwürmern begeisterten mich alle
    Tiere. Als ich drei Jahre alt war, schenkte mir meine Mutter
    ein Buch namens Mrs. Beastons Tierklinik, die Geschichte einer
    sehr großen, dünnen Dame mit etwas wirren Haaren, die in
    einem riesigen Haus mit furchtbar vielen Tieren lebt. Dieses
    Buch halte ich für den Auslöser meiner Fixierung: Kinder, die
    mit Rotkäppchen aufgewachsen sind, haben zweifellos ein distanzierteres
    Verhältnis zu Haustieren. Keine Puppe interessierte
    mich, solange ich sie nicht auf eines meiner Spielzeugpferde
    setzen konnte. Wenn andere Mädchen „Vater, Mutter, Kind“
    spielten, spielte ich „Bauernhof“. Mit fünf Jahren kaufte ich
    mir von meinem selbst ersparten Geld ein schwarz-weißes
    Meerschweinchen in einem Hamburger Zoogeschäft, das an
    der Stelle war, an dem heute ein überflüssiges Mini-Kaufhaus
    namens „Kaufrausch“ steht. Es folgten Kaninchen, Streifenhörnchen,
    Kanarienvögel, Wellensittiche, Katzen, Mäuse, Salamander,
    Eidechsen, Schildkröten, Pferde und Hamster, und
    irgendwann betrat meine Familie mein Zimmer nicht mehr.
    Meine Mutter zeigte schon damals, dass sie eine Heilige war,
    indem sie mir eine Leidenschaft erlaubte, die sie selber kein
    bisschen nachvollziehen konnte.

    Einen Hund bekam ich leider nie, obwohl ich mir verzweifelt
    einen wünschte, und da liegt wahrscheinlich der tiefenpsychologische
    Grund (oder Hund, haha) begraben, weshalbich heute eigentlich
    nie weniger als drei Hunde um mich herum
    habe. Wie die meisten Leute habe ich Hunde, weil sie so
    aufrichtig und begeisterungsfähig sind. Man kann zu seinem
    Hund völlig blödsinnige Dinge sagen, und er wird einen mit
    einem Gesichtsausdruck ansehen, der sagt: „Mein Gott, du
    hast so RECHT! Wie KLUG du bist!“ Schon deshalb halten wir
    unsere Hunde für intelligent und übersehen ganz, dass sie
    den Großteil ihrer Freizeit damit verbringen, einander mit der
    Nase am Hinterteil des andern zu umkreisen. Hinter ihrem
    seelenvollen Blick vermuten wir tiefe Gedanken – und weil
    der Durchschnittshund recht wortkarg ist, hat er nur wenige
    Möglichkeiten, uns eines Besseren zu belehren. Hunde haben
    Kindern gegenüber einige Vorteile: Sie widersprechen nicht,
    müssen nicht jahrelang Französischvokabeln abgefragt werden
    und nehmen auch keine Drogen. Dafür wälzen sie sich in
    unaussprechlichen Dingen.

    Hunde machen das Leben wirklich angenehm. Man beginnt
    den Tag mit Enthusiasten: „Schon wieder ein neuer Tag!
    Ist das nicht großartig?“, fragen sie bei meinem Anblick begeistert
    jeden Morgen. Ich kenne sonst niemanden, der diese Einstellung
    Tag für Tag durchhalten kann. Sie sind grundsätzlich
    sehr entspannt und haben einen wundervollen, albernen Sinn
    für Humor. Es mangelt ihnen zwar an Weltklugheit, dafür sind
    sie nicht affektiert und außerdem unglaublich großzügig. Wir
    beanspruchen täglich und ständig ihre totale Hingabe, und sie
    lassen uns diesbezüglich nie hängen. Ein Hund kann sich
    nie damit herausreden, dass er gerade keine Zeit hat. „Heute
    nicht, Schatz, ich habe Kopfschmerzen“ ist keine Entschuldigung
    für einen Hund. Er lebt rund um die Uhr auf zwei
    Ebenen gleichzeitig, der menschlichen und der der Hundwelt.
    So ein schizophrenes Leben muss auf Dauer anstrengend sein,
    was ein weiterer Grund ist, warum ich mehrere Hunde habe:
    Ich hoffe, dass es ausgleichend auf sie wirkt, wenn sie sich
    nicht nur mit meinen missverständlichen Forderungen auseinandersetzen
    müssen, sondern auch immer in ihrer eigenen
    Sprache kommunizieren können.

    „Quatsch“, sagt der Mann wenig einfühlsam. „Du hast mehrere
    Hunde, weil du es einfach schön findest und nicht genug
    haben kannst. Dir wäre jeder Grund recht, auch sieben oder
    acht zu halten.“

    Katharina von der Leyen - Dogs in the City
    Weiterführende Links zu "Dogs in the City von Katharina von der Leyen"
    Bewertungen lesen, schreiben und diskutieren... mehr
    Kundenbewertungen für "Dogs in the City von Katharina von der Leyen"
    Bewertung schreiben
    Bewertungen werden nach Überprüfung freigeschaltet.
    Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein.

    Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

    Zuletzt angesehen